Knapp die Hälfte aller Einbruchsversuche scheitern
Wir haben einen interessanten Pressebeitrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechechiert. Die finanziellen Schäden durch Wohnungseinbrüche steigen demnach weiter deutlich an und erreichen 2025 einen neuen Höchstwert. Besonders wichtig ist dabei weniger allein die absolute Fallzahl, sondern die Struktur des Täterverhaltens. Einbrüche finden zunehmend dort statt, wo sich offenbar vergleichsweise wenig Widerstand bietet. Gleichzeitig zeigt sich seit Jahren ein klarer Trend: Technische und mechanische Sicherungen führen dazu, dass viele Tatversuche bereits im Ansatz scheitern. Für die Praxis bedeutet das jedoch auch eine unbequeme Entwicklung. Wenn gut gesicherte Objekte für Täter immer häufiger zum unattraktiven Ziel werden, verlagert sich die Aufmerksamkeit zwangsläufig auf schwächer geschützte Gebäude. Häuser und Wohnungen ohne zeitgemäßen Einbruchschutz geraten dadurch stärker in den Fokus.
